Aktuelle Pressemitteilungen

Folge 6 des Podcasts „Krebsforschung im Gespräch“: Sicherheit bei der Anwendung neuester Krebsmedikamente

Nach der Prüfung neuer Wirkstoffe in Tiermodellen kommt irgendwann der entscheidende Schritt: Die erste Anwendung eines neuen Medikaments im Menschen. Diese findet unter besonderen Sicherheitsbedingungen in sogenannten Early Clinical Trial Units (ECTU) statt.

Dr. Maria-Elisabeth Goebeler spricht über klinische Studien.
Expertin Dr. Maria-Elisabeth Goebeler spricht in Folge 6 des Podcasts der CCC Allianz WERA über klinische Studien. Bild: Hans Pastyrik

Wann ist ein Medikament soweit, dass es am Menschen getestet werden kann? Wer entscheidet das?
Ab 15. Juni 2023 verrät die neue Folge „Das erste Mal im Menschen: Sicherheit bei der Anwendung neuester Krebsmedikamente“ des Podcasts „Krebsforschung im Gespräch“ mehr über klinische Studien.

Expertin für klinische Studien

In der neuen Folge des Podcasts „Krebsforschung im Gespräch“ der CCC Allianz WERA kommt Dr. Maria-Elisabeth Goebeler zu Wort und spricht mit Anne Kollikowski vom CCC Mainfranken darüber, wie klinische Studien funktionieren, was ihre verschiedenen Phasen bedeuten und was das Besondere an Phase-I-Studien ist.

In Phase-I-Studien werden Sicherheit und Verträglichkeit des neuen Präparats an einer kleineren Personengruppe untersucht. Vor dieser entscheidenden Phase hat das zu untersuchende Präparat schon umfangreiche präklinische Studien durchlaufen, bei denen es im Labor getestet wurde.

Maria-Elisabeth Goebeler ist Internistin und die oberärztliche Leitung des Interdisziplinären Studienzentrums mit ECTU am Uniklinikum Würzburg. Seit der Gründung 2007 kann die ECTU mit ihrem erfahrenen Studien-Team auf die erfolgreiche Entwicklung zahlreicher neuer Krebsmedikamente und Therapieansätze zurückblicken. Patientinnen und Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, betreut das speziell geschulte ECTU-Personal – unter besonders hohen Anforderungen an Sicherheit und Wohlbefinden der Studienteilnehmenden –  und sorgt für die Einhaltung höchster Qualitätsstandards für Datenerhebung und Studiendurchführung.

Auch über ihre tägliche Arbeit in dieser hochspezialisierten Einrichtung spricht die Studienexpertin und beschreibt die besonderen Rahmenbedingungen zur Sicherheit der Patientinnen und Patienten.

Kurzweilig, offen, einfach und verständlich

Im Podcast „Krebsforschung im Gespräch“ sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Comprehensive Cancer Center Allianz WERA über aktuelle Themen der Krebsforschung, geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag und erklären einfach und verständlich, wie und an welchen Themen sie forschen. Bis Oktober 2023 erscheint jeweils am 1. und 15. eines Monats eine neue Folge auf den gängigen Audio-Streaming-Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts.

Die nächsten Folgen mit Talkgästen aus dem Uniklinikum Würzburg

1. Juli 2023 „Seltene Erkrankungen im Visier“ mit Prof. Dr. med. Martin Fassnacht-Capeller, Leiter der Endokrinologie und Diabetologie Universitätsklinikum Würzburg

15. August 2023 „Kleine Schritte, große Wirkung – Bewegung bei Krebs“ mit Anne Kollikowski, Sportwissenschaftlerin am Comprehensive Cancer Center Mainfranken

Weitere Informationen

Website CCC Allianz WERA https://www.ccc-wera.de/podcast/

Dr. Maria-Elisabeth Goebeler steht als Interviewpartnerin für Medienvertreter zur Verfügung.

Kontakt

Annette Popp
CCC MF
E-Mail: popp_a3@ ukw.de
Telefon: +49 931 201-35864


Dr. Maria-Elisabeth Goebeler spricht über klinische Studien.
Expertin Dr. Maria-Elisabeth Goebeler spricht in Folge 6 des Podcasts der CCC Allianz WERA über klinische Studien. Bild: Hans Pastyrik

Infonachmittag zu altersbedingten Augenerkrankungen

Der Verein der Freunde und Förderer der Universitäts-Augenklinik Würzburg e.V. lädt die interessierte Öffentlichkeit am 21. Juni 2023 zu einer kostenlosen Vortragsveranstaltung unter dem Titel „Gesunde Augen – was kann ich selbst dafür tun“ ein.

Bei der feuchten altersbedingten Macula-Degeneration wird die Netzhaut durch Blutungen und Flüssigkeitseinlagerungen geschädigt.
Beispiel AMD: Bei der feuchten altersbedingten Macula-Degeneration wird die Netzhaut durch Blutungen und Flüssigkeitseinlagerungen geschädigt. Bild: UKW / Augenklinik

Im Klinikalltag, wie auch in den augenärztlichen Praxen kommt die Information über altersbedingte Augenerkrankungen und deren Auswirkungen oft zu kurz.

Der Verein der Freunde und Förderer der Universitäts-Augenklinik Würzburg e.V. will hier helfen und lädt alle Interessierten am 21. Juni 2023 zu einer Vortragsveranstaltung ins Würzburger Tagungszentrum Burkardushaus ein.
Zwischen 14:30 und 18:30 Uhr referieren Expertinnen und Experten zu Krankheiten wie Katarakt (Grauer Star), Glaukom (Grüner Star) und altersbedingte Macula-Degeneration (AMD). Außerdem werden Sehauffälligkeiten aufgrund von neurologischen oder augenmedizinischen Erkrankungen sowie die Probleme mit trockenen Augen besprochen.
Ein weiteres Thema sind die Möglichkeiten der Hornhauttransplantation. In diesem Zusammenhang wird auch die Lions Hornhautbank Würzburg porträtiert.
Neben Spezialistinnen und Spezialisten der Würzburger Universitäts-Augenklinik kommen dabei ein niedergelassener Kollege sowie zwei Vertreterinnen des Blindeninstituts Würzburg zu Wort.

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen an die Referentinnen und Referenten zu richten.

Moderiert wird die Veranstaltung vom Medizinhistoriker Frank Krogmann, der zu jedem Krankheitsbild interessante Details aus der Geschichte der Medizin beisteuern kann.

  

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, sich formlos anzumelden unter E-Mail: vornberger_r@ ukw.de

 

Das detaillierte Programm findet sich unter www.ukw.de/augenklinik/veranstaltungen.

 

Uniklinikum Würzburg: Infostand anlässlich des Weltblutspendetags

Am 14. Juni 2023, dem Weltblutspendetag, informiert das Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des Uniklinikums Würzburg an einem Stand im Zentrum für Innere Medizin über die Bedeutung und den Ablauf von Blutspenden.

Weltblutspendetag
Weltblutspendetag (Bild: UKW)

Viele Patientinnen und Patienten verdanken ihr Leben und ihre Gesundheit fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Ein Fakt, das gar nicht oft genug in Erinnerung gerufen werden kann – zum Beispiel beim Weltblutspendetag.

Bei der diesjährigen Neuauflage des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufenen Aktionstages am 14. Juni engagiert sich das Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Hämotherapie des Uniklinikums Würzburg mit einem umfangreichen Infostand.

Im Eingangsbereich des Zentrums für Innere Medizin an der Oberdürrbacher Straße erläutern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts zwischen 9:30 und 14:00 Uhr alle Aspekte rund um Blutspenden und deren vielfältige, unerlässliche Anwendungen. So sind neben Unfallopfern und Organtransplantierten vor allem auch Krebspatientinnen und -patienten auf Blutpräparate angewiesen.

Hier ein paar Zahlen, die zur Blutspende motivieren können:

  • In Deutschland werden täglich etwa 15.000 Blutspenden benötigt.
  • Rund 80 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger empfangen mindestens einmal in ihrem Leben eine Blutspende.
  • Aktuell spenden rund drei Prozent der Menschen in Deutschland Blut.
  • Blut spenden darf jeder gesunde Erwachsene im Alter von 18 bis 68 Jahren.

Selbsthilfe-Aktionstag ein voller Erfolg

Beim Selbsthilfe-Aktionstag Ende Mai hat einfach alles gepasst: Angenehm sonniges Wetter, hohe Beteiligung und allseits gewinnbringende Gespräche in freundschaftlicher Atmosphäre.

Gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam – das war der Titel eines Aktionstags, den das UKW und fünf weitere, für ihre Selbstfreundlichkeit ausgezeichnete Gesundheitseinrichtungen aus Bayern am 25. Mai dieses Jahres veranstalteten.

Am Würzburger Tagungsort, dem Exerzitienhaus Himmelspforten, kamen dazu 135 Menschen mit individuellen Bezügen zur Selbsthilfe zusammen. Bei bestem Frühlingswetter
begaben sie sich zunächst auf einen gemeinsamen Spaziergang entlang des Mains. „Unsere Idee dabei war, während des Gehens einen zwanglosen Austausch zwischen Selbsthilfegruppen, Selbsthilfekontaktstellen, Klinikumsbeschäftigten und weiteren Gästen zu ermöglichen“, erläutert Gabriele Nelkenstock. Ein Plan, der nicht nur zur Freude der  Selbsthilfebeauftragten des UKW voll aufging.

Zurück im Park des Exerzitienhauses erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Gartenfest, bei dem Infostände von 20 Selbsthilfegruppen als reichlich genutzte Kommunikationspunkte zur Verfügung standen. Am Ende gab es von allen Seiten sehr viel positives Feedback, so dass Gabriele Nelkenstock resümiert: „Die Aktion war ein voller Erfolg. Es zeigte sich erneut: Unser ‚Selbsthilfefreundliches Krankenhaus‘ ist mehr als nur ein Wort – es lebt!“

 

Impressionen vom Selbsthilfetag 2023

Schwerstverletztenversorgung: UKW-Lehrfilm auf Youtube mit mehr als 200.000 Aufrufen

Großer Erfolg für Online-Format / Abläufe im Schockraum werden dargestellt

Interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit bei der (simulierten) Schwerverletztenversorgung.
Interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit bei der (simulierten) Schwerverletztenversorgung. Foto: UKW / Dr. Nikolas B. Schrader

Die Versorgung von Schwerstverletzten im Schockraum muss auf höchstem Niveau erfolgen und lebt von der interdisziplinären und multiprofessionellen Zusammenarbeit der Teams.
Um trotz der erschwerten Bedingungen der Coronapandemie eine adäquate Ausbildung zu ermöglichen, hat die Klinik für Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie und Radiologie einen Lehrfilm konzipiert. In dem Film werden die einzelnen Schritte der Schwerverletztenversorgung (u.a. Primary Survey, Diagnostik, Secondary Survey und Verlegung) strukturiert abgearbeitet und kommentiert.

Obwohl der Lehrfilm erst ein gutes Jahr online verfügbar ist, wurde der Film über 200.000 Mal auf dem Videoportal youtube aufgerufen.

Dr. Christian Markus, Oberarzt der Klinik, ist begeistert über die zahlreichen positiven Rückmeldungen und ergänzt: „Das Lob gebührt allen Mitwirkenden, die im Abspann namentlich aufgeführt sind.“. Klinikdirektor Prof. Dr. Patrick Meybohm hebt die Bedeutung derartiger Lehrformate hervor: „Den Lehrfilm konnten wir sehr gut in die Ausbildung von Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten der Kliniken, sowie von Studierenden und Notfallsanitätern und Pflegepersonal integrieren“. 

Hier der Link zum Video:

Zum UKW-Lehrfilm zur Schwerstverletztenversorgung auf Youtube

Interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit bei der (simulierten) Schwerverletztenversorgung.
Interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit bei der (simulierten) Schwerverletztenversorgung. Foto: UKW / Dr. Nikolas B. Schrader

Geburtshilfe und Frauenheilkunde: Gemeinsamer Kongress von BGGF und OEGGG in Würzburg

Am 23. und 24. Juni 2023 veranstalten die Bayerische Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde e.V. (BGGF) und die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) einen gemeinsamen Kongress in Würzburg. Die Würzburger Universitäts-Frauenklinik zählt zu den Organisatoren der themenreichen Tagung.

Hauptveranstaltungsort des Kongresses ist das Congress Centrum Würzburg.
Hauptveranstaltungsort des BGGF/OEGGG-Kongresses ist das Congress Centrum Würzburg. Bild: CTW / Andreas Bestle

„Gemeinsam für die Gesellschaft(en)“ – so lautet das Motto des Kongresses, den die Bayerische Gesellschaft für Geburtshilfe und Frauenheilkunde e.V. (BGGF) und die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) am 23. und 24. Juni dieses Jahres im Verbund abhalten. Schauplatz ist – wie schon beim BGGF-Kongress 2022 – Würzburg. Die Kongresspräsidentschaft teilen sich Prof. Dr. Bettina Toth für die OEGGG und Prof. Dr. Achim Wöckel für die BGGF. Prof. Wöckel, der Direktor der Würzburger Universitäts-Frauenklinik, kommentiert: „Wir freuen uns sehr über diesen Schulterschluss mit den Kolleginnen und Kollegen aus Österreich. Gemeinsam können wir ein dicht gepacktes Programm anbieten, das praktisch alle aktuell besonders relevanten Themen der Frauenheilkunde abdeckt.“

Für Nachwuchsförderung und Vernetzung

Neben Übersichtsreferaten stehen wissenschaftliche Präsentationen aus bayerischen Nachwuchsforschergruppen im Fokus. Als Sonderthema widmet sich die Großveranstaltung zudem der Nachwuchsförderung. „Darüber hinaus bieten wir nicht zuletzt eine Plattform für eine effiziente Vernetzung von niedergelassenen, in der Ausbildung befindlichen und in den Kliniken tätigen Medizinerinnen und Medizinern“, unterstreicht der Kongresspräsident.

Als Tagungsort dient das topmoderne Congress Centrum Würzburg. Außerdem finden einzelne Kurse an der Frauenklinik statt.

Kostenloses virtuelles Vorsymposium

Während der Kongress selbst als Präsenzveranstaltung konzipiert ist, gibt es bereits am 20. und 21. Juni abendliche Online-Vorsymposien. Hier wird unter anderem über aktuelle Therapiemöglichkeiten bei Mamma- und Ovarialkarzinomen diskutiert. Die Teilnahme an den virtuellen Veranstaltungen ist kostenlos.

Das detaillierte Kongressprogramm und eine Anmeldemöglichkeit gibt es unter www.bggf.de.

Uniklinikum Würzburg: Infotag zu Schmerztherapien der Zukunft am 6. Juni 2023

Am Dienstag, den 6. Juni 2023, findet der bundesweite „Aktionstag gegen den Schmerz“ statt. Das Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin des Uniklinikums Würzburg stellt in diesem Jahr Schmerztherapien an der Speerspitze der Entwicklung in den Mittelpunkt. Multiprofessionelle Expertinnen und Experten präsentieren in kostenlosen Kurzvorträgen die Ansatzpunkte und den Status neuer, aussichtsreicher Behandlungswege bei Schmerzen.

ReliefVR: VR-Technologie und physiotherapeutische Übungen zur Behandlung von Rückenschmerzen werden kombiniert
Eine der beim Aktionstag präsentierten Studien: Bei ReliefVR werden VR-Technologie und physiotherapeutische Übungen zur Behandlung von Rückenschmerzen kombiniert. Bild: Videoreality / Julian Hölgert

Anlässlich des bundesweiten „Aktionstags gegen den Schmerz“ veranstaltet das von Prof. Dr. Heike Rittner geleitete Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZIS) des Uniklinikums Würzburg (UKW) am Dienstag, den 6. Juni 2023 einen öffentlichen Informationstag, der sich an alle Interessierten richtet.
Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr gibt es im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) an der Oberdürrbacher Straße unter der Überschrift „Schmerztherapie der Zukunft“ ein dichtes Programm von multiprofessionellen Kurzvorträgen.

Im Mittelpunkt stehen dabei die am UKW in diversen Studien verfolgten neue Untersuchungen und Möglichkeiten für innovative Behandlungswege. Informiert wird über weit verbreitete Erkrankungen wie Rückenschmerzen, aber auch seltene, wie das komplexe regionale Schmerzsyndrom oder die Neurofibromatose. Gefördert werden die Studien im Rahmen der Klinischen Forschungsgruppe 5001 ResolvePAIN (Leitung Prof. Dr. Claudia Sommer, Neurologie) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie dem Innovationsfonds und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Beispielsweise wird ein neues physiotherapeutisches Programm erprobt, das Technologien der Virtuellen Realität zur Therapie von chronischen Rückenschmerzen nutzt, während ein ganzheitlicher Ansatz darauf abzielt, postoperativen chronischen Schmerzen bereits vor dem Eingriff entgegenzuarbeiten.

Infostände in der Magistrale und „Café Schmerz“

Ergänzend dazu werden in der Magistrale des ZOM Infostände aufgebaut, bei denen unter anderem die am UKW zum Themenkreis Schmerz laufenden Studien dargestellt werden. Im „Café Schmerz“ stehen außerdem Ärztinnen und Ärzte aus den Bereichen Anästhesiologie und Neurochirurgie sowie Psychotherapeutinnen, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten und Pflegekräfte für eine individuelle Beratung zur Verfügung. In den Räumen der Physiotherapie (Gebäude A2, Ebene -3) werden am Milonzirkel Übungen bei chronischen Schmerzen demonstriert.

Der Besuch des Infonachmittags ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Das detaillierte Programm ist im Internet abrufbar unter www.ukw.de/behandlungszentren/zentrum-fuer-interdisziplinaere-schmerzmedizin

Über den „Aktionstag gegen den Schmerz“

Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Tumorschmerzen – Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Viele von ihnen sind nach Einschätzung der Deutschen Schmerzgesellschaft unterversorgt. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die in diesem Fall nach wie vor unzureichenden Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems zu lenken, veranstaltet die Deutsche Schmerzgesellschaft jährlich den bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“.

ReliefVR: VR-Technologie und physiotherapeutische Übungen zur Behandlung von Rückenschmerzen werden kombiniert
Eine der beim Aktionstag präsentierten Studien: Bei ReliefVR werden VR-Technologie und physiotherapeutische Übungen zur Behandlung von Rückenschmerzen kombiniert. Bild: Videoreality / Julian Hölgert