Laserkorrektur der Hornhaut: PRK
Refraktiver Eingriff
Die Brechkraft des einfallenden Lichts im Auge wird im Wesentlichen von der Krümmung der Hornhaut bestimmt. Je flacher ihre Wölbung, desto weiter wird der einfallende Lichtstrahl geleitet. Dieses physikalische Prinzip der Refraktion nutzt man, um die Lichtbrechung der Länge des Augapfels anzupassen: Bei Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut abgeflacht, bei Weitsichtigkeit die Krümmung verstärkt.
Photorefraktive Keratektomie (PRK)
Die PRK ist das Standard-Verfahren zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit. Mittels eines Lasers werden kleinste Partikel auf der Oberfläche der Hornhaut verdampft und abgetragen. Dadurch lässt sich die Hornhautkrümmung punktgenau modellieren und die Brechkraft stabil einstellen. Gerade bei niedriger bis mittlerer Kurzsichtigkeit werden hervorragende Ergebnisse erzielt.
Dank unseres modernen Excimer-Lasers kann dieses Verfahren quasi berührungsfrei (engl.: no touch) durchgeführt werden, ein manuelles Abschaben der Hornhaut oder ein Schnitt sind nicht notwendig.
Ergebnisse
Der Vorteil der PRK, insbesondere der sogenannten No-touch-Trans-PRK, ist ihre Sicherheit, da sie berührungsfrei durchgeführt werden kann und kein Schnitt benötigt wird. Auch langfristige Flap-Komplikationen sind somit ausgeschlossen. Das Verfahren ist wissenschaftlich anerkannt und auch zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung, dem Astigmatimus geeignet.
Kosten
Fehlsichtigkeit zählt nicht als Krankheit. Ein Lasereingriff wird deshalb von den gesetzlichen Krankenkassen nicht und auch von nur wenigen privaten Krankenkassen teilweise übernommen. Der Preis für ein Auge liegt bei mindestens 1800 Euro. Fragen beantworten wir Ihnen gerne in der Refraktiven Sprechstunde.
Bei Fragen zu Kosten rufen Sie bitte unter der Telefonnummer +49 931 201-20602 an.